"DAS ´JE NE SAIS QUOI`" - Arbeiterkammer Wien

 

 

Originalarbeiten auf Papier, Drahtobjekte, Video - Entstanden im offenen atelier gugging mit dem Wiener Künstler Constantin Luser, Künstlern aus Gugging und anderen.

 

Constantin Luser mit Laila Bachtiar, Leonhard Fink, Johann Garber, Rene Heinrich, Helmut Hladisch, Katharina Muss, Alfred Neumayr, Markus Rössle, Arnold Schmidt, Max Stangl, Jürgen Tauscher, Sabina Teichert, Helge Timmerberg, Erich Tressler, Karl Vondal und Couscous.

 

Eingeladen von der Arbeiterkammer Wien, in der Wartehalle des Beratungszentrums in der Prinz-Eugen-Straße ein Projekt zu realisieren, entschied sich der Wiener Künstler Constantin Luser, ins „offene atelier“ nach Gugging zu fahren.
Er wollte in diesem Umfeld zeichnen, aber auch erproben, ob sich aus seiner künstlerischen Tätigkeit eine Zusammenarbeit mit anderen Künstlerinnen und Künstlern ergeben könnte. Dem ganzen Vorhaben lag ein „Je ne sais quoi“ zugrunde, ein unverfrorenes und großzügiges „Was-auch-immer”. Zusammen mit der AK Wien sind wir dieser Haltung mit verzweifelter Gelassenheit begegnet, Gugging hat darauf mit vorsichtiger Neugierde reagiert und die Künstlerinnen und Künstler vor Ort mit Begeisterung. Luser hatte Stifte, Papier, Zigaretten und Draht dabei, denn mit letzterem übersetzt er seit einiger Zeit seine zeichnerischen Raumfaltungen und mentalen Linienfahrten ins Dreidimensionale. Seit Oktober arbeiten nun Künstlerinnen und Künstler aus Gugging an drahtgeformten Objekten, wobei sich das Resultat noch nicht beschreiben lässt. Damit aber Prozess und Ort nicht unterschlagen werden, hat Luser einerseits den Reisejournalisten Helge Timmerberg für einen begleitenden Text angefragt, andererseits dokumentiert nicht nur der Fotograf Markus Rössle die Geschehnisse, sondern auch die Hündin Couscous. Sie ist sozusagen die Kamerafrau der Wiener Künstlerin Sabina Teichert und spaziert gemächlich mit dem Gerät am Hals durch den Gugginger Kunstkomplex, um aus Froschperspektive zu filmen, was dort ist. Die sich über viele Stunden hinwegziehenden Aufnahmen werden schließlich für DAS „JE NE SAIS QUOI“ von Sabina Teichert zum Film geschnitten und ebenfalls in der AK Wien gezeigt.

(Daniel Baumann zur Ausstellung)


Kuratiert von Daniel Baumann, Yilmaz Dziewior, Kerstin Engholm und Maren Lübbke-Tidow.